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Der häufigste Energieträger in Deutschlands Wohnungen ist eindeutig Gas. Wo der Gasversorger noch bis zum Hausanschluss für die Sicherheit verantwortlich ist, geht die Instandhaltung für einen sicheren Betrieb der Gasanlagen und -geräte im Haus an den Eigentümer und eventuell Mieter über. 

Unsichtbare Gefahr - das Gas

06.07.2015 Etwa die Hälfte aller deutschen Haushalte heizen und kochen mit Gas. Zwar ist Erd- oder Stadtgas eigentlich ungiftig, doch bleibt es hoch explosiv, sollte es durch defekte Gasleitungen oder Gasgeräte versehentlich ausströmen.  Deswegen ist es umso wichtiger, bei der Verwendung im Haushalt von Gas, darauf zu achten, dass jene Gasanlagen auch entsprechend sicher sind. 

Die Verwendung von Erdgas ist laut Angaben der Feuerwehr und einiger Verbände eine sichere Angelegenheit, wenn einige Grundregeln hierbei befolgt werden, wie die jährliche Überprüfung von Eigentümer und/oder Mieter der Gasleitungen und Geräte im Haus oder der Wohnung. Weiters sollten alle Gasleitungen im Schnitt alle zwölf Jahre ab der Hauptabsperreinrichtung des Hausanschlusses auf Dichtheit, von einem Fachmann, geprüft und gegebenenfalls Probleme von solchen zu beheben. 

Kontroll- und Wartungstermine beachten

Wichtig ist auch eine fachmännische Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungsterminen, wie beispielsweise durch den Schornsteinfeger. Für die Erhaltung der Gewährleistung und Garantie bei der Gastherme der Heizung und dem Gasherd, sollten ebenfalls die Vorgaben des jeweiligen Geräteherstellers beachtet werden. 

Verantwortlich für die vorgeschriebenen Kontrollen ist der jeweilige Benutzer beziehungsweise Haus- oder Wohnungsbesitzer. Werden diese Termine und Fristen nicht wahrgenommen, wird ein erhöhtes Unfallrisiko und ein Ausfall des Versicherungsschutzes der Gebäude- und / oder der Hausratversicherung gefährdet. Sollten zum Beispiel die vorgeschriebenen Wartungsarbeiten bewusst unterlassen oder die Gasgeräte nicht vorschriftsmäßig betrieben werden und es führt zu einem Unfall, kann der Versicherer wegen grober Fahrlässigkeit die Zahlung des Schadens unterlassen. 

Gefährlicher Leichtsinn

Experten warnen davor gasbetriebene Geräte oder Leitungen nicht leichtsinnig zu verwenden oder mangelnde Wartung und / oder unsachgemäße Reparaturen durchzuführen. Keines Falls sollten zum Beispiel Gasleitungen, welche Aufputz verlegt sind, als Kleiderständer oder Aufhängevorrichtung missbraucht werden, da dadurch die Leitungen beschädigt oder undicht werden können. 

Gasgeräte wie Gasheizungsthermen, die nicht oder nur unzureichend gewartet werden, können durch Ruß verschmutzen, was die Verbrennung verschlechtert und den Gasverbrauch erhöht. Eine schlechte Verbrennung führt zudem zu mehr Rußbildung. Bei stark verschmutzten Geräten besteht dann das Risiko, dass das bei einer schlechten Verbrennung entstehende Kohlenmonoxid statt in den Rauchfang in den Raum geleitet wird und zu lebensgefährlichen Vergiftungen bei den Bewohnern führt.

Zu einem Kohlenmonoxidaustritt kann es auch durch eine zu geringe Luftzuführung, eine zu dichte Gebäudehülle sowie falsch dimensionierte Ventilatoren oder Dunstabzugshauben kommen. Denn dadurch kann ein Unterdruck im Raum oder Gebäude entstehen, der einen Luftmangel sowie einen Abgasaustritt verursachen könnte. Wer sicher sein möchte, dass nach einer Sanierung der Gebäudehülle oder sonstigen Änderung an der Heizung oder am Gebäude eine ausreichende Luftzuführung besteht, sollte vom Schornsteinfeger eine Messung durchführen lassen.

Was tun bei Gasgeruch

Zur Erhöhung der Sicherheit wird dem eigentlichen geruchlosen Stadt- und Erdgas ein Geruchsstoff beigemischt, sodass austretendes Gas gerochen werden kann. Früher war dies noch ein Geruch nach faulen Eiern, heute ist es eher der Geruch nach Lösungsmitteln. Man sollte sich jedoch nicht nur auf den eigenen Geruchssinn verlassen, da zum Beispiel im Schlaf dieser nur noch kaum funktioniert. 

Mehr Sicherheit bietet hierbei die Installation von Gasmeldern in den betroffenen Räumen mit Gasleitungen und -geräte. Jene Melder erkennen ausströmendes Gas bereits in geringen Konzentrationen erkennen und schlagen Alarm. Riecht es in der Wohnung oder im Haus nach Gas oder schlägt der Gasmelder an, ist es wegen der erhöhten Explosionsgefahr unbedingt notwendig, sofort die Fenster zu öffnen und offenes Feuer, Funkenbildung, brennende Zigaretten oder Kerzen zu vermeiden bzw. umgehend zu löschen. Ebenso sollten Feuerzeuge, Streichhölzer, als auch Smartphones und Computer nicht in der Wohnung verwendet werden. 

Ebenso sollten Lichtschalter, Haustürklingeln und elektrische Geräte nicht verwendet werden, sowie keine Stecker aus der Steckdose gezogen werden. Wichtig ist es, Fenster und Türen weit zu öffnen, sodass die Gaskonzentration im Raum gesenkt wird und die Gaszufuhr abgestellt wird. Anschließend sollten Mitbewohner und Nachbarn über die Gefahr informiert werden und das Gebäude verlassen werden, ausserhalb dann umgehend Feuerwehr und Gasversorger kontaktiert werden. 

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