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Jahr für Jahr erleiden Personen in Deutschland, beim Grillen, ca 4000 bis 5000 Unfälle, wie Verbrennungen. Etliche könnten jedoch verhindert werden. 

Ein sicherer Start in die Grillsaison

04.05.2015 Beim Grillen sollte das gemütliche Beisammensein, Kulinaritäten und der Spaß im Vordergrund stehen. Hierzu allerdings sollten einige Sicherheitsregeln nicht ausser Acht gelassen werden, um folgenschwere Unglücke zu vermeiden. 

Zahlreiche Grillunfälle passieren meist durch Unerfahrenheit, Unwissenheit oder Leichtsinn, Jahr für Jahr. Häufigste Ursache für Unfälle ist das fehlerhafte Anzünden der Grillkohle. Doch auch Umstände wie Grillplatz, mangelhafte Grillausrüstung oder falsches Verhalten sind immer wieder Ursachen für Brandverletzungen und Unglücke. 

Die Gefahr ungeeigneter Anzündhilfen

Viele Unfälle mit Verletzten sind auf die Benutzung mäßig geeigneter Anzündhilfen zurückzuführen, wie Alkohol, Benzin oder Spiritus. Bei Verwendung dieser kann es beim Anzünden zu einer unkontrollierbaren, meterlangen Stichflamme kommen, die Menschen und Gegenstände in der Nähe gefährdet. 

Beim Aufgießen mit ungeeigneten Anzündhilfen kann es auch zu einer Rückzündung des Flüssigkeitsstrahls kommen oder des verdunsteten Brennstoffs im Brennstoffbehälter und dadurch zu einer Explosion. Brandschutzexperten raten daher beim Grillen nur speziell mit dem GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) und/oder dem DIN EN 1860-3 Prüfzeichen versehene, Grillanzünder zu verwenden. 

Der Grill selbst sollte nach DIN EN 1860-1 geprüft sein und zudem das GS-Zeichen aufweisen. Den Brennstoff, wie die Grillkohle, gibt es mittlerweile ebenfalls als DIN EN 1860-2-geprüfte Ware.

Unfallfrei mit Gas grillen

Selbst die als ungefährlicheren gehandelten Gasgriller bergen ein Unfallrisiko. Wichtig vor Inbetriebnahme ist zu überprüfen, ob Gasschlauch, Dichtungen und alle Anschlüsse auch wirklich dicht sind und weder Risse, noch spröde Stellen aufweisen. Ebenso sollte die Gasflasche stehts nur im aufgestellten Zustand verwendet werden, da andernfalls die Ventile schneller undicht werden können. 

Gasgriller sollten niemals von oben mit einem Feuerzeug angezündet werden, da sonst eine Stichflamme entstehen kann. Wenn während des Grillens ein Gasgeruch bemerkt wird, sollte dieser sofort abgestellt werden und die Fehlersuche einem Fachmann übertragen werden. Nach Beendigung des Grillens mit einem Gasgriller immer zuerst die Gasventile und danach das Flaschenventil zudrehen. Bei Verwendung eines Elektrogrills ist dafür zu sorgen, dass Stromkabeln stolperfrei verlegt sind. 

Unabhängig von der Grillart sollte der Grill fest und kippfrei stehen. Er sollte während des Grillens auch nicht verschoben werden, daher ist es wichtig, bereits zu Beginn darauf zu achten, dass beispielsweise ein möglicher Funkenflug, auch bei einem aufkommenden Wind, keine erhöhte Brandgefahr darstellt. Als Mindestabstand zu brennbaren Gegenständen wie Büschen, Bäumen oder Gartenmöbeln empfehlen Experten mindestens fünf Meter.

Nur unter freiem Himmel

Generell sollte nur unter freiem Himmel und nie in geschlossenen Räumen oder unter einem Sonnenschirm gegrillt werden. Tritt unvorhergesehen ein starker Wind auf, der vermehrt zu Funkenflug führt, sollte die Glut abgelöscht werden.

Bereitstehende Löschhilfen wie ein Kübel Wasser, Sand, eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher sorgen für mehr Sicherheit. Gerät Fett in Brand, darf das Feuer auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden, da dies zu Stichflammen oder sogenannten Fettexplosionen führen kann. Bei einem Kugelgrill kann das Feuer durch Schließen des Deckels gelöscht werden, da man so die Flammen „erstickt“.

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