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Eisregen oder unerwartete Schneefälle können die Gehwege schnell in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Hausbesitzer, die nicht ihrer Streupflicht nachkommen, müssen mit teuren Konsequenzen rechnen.

Achtsamkeit zur Winterzeit

19.10.2012  Nicht nur Autos kommen im Herbst und Winter auf vereisten oder verschneiten Straßen schnell ins Rutschen. Glatteis und Schnee auf Gehwegen brachten auch schon manchen Fußgänger zu Fall. Wer als Hauseigentümer oder Anwohner nicht rechtzeitig vorsorgt und so den Sturz eines Passanten mit verschuldet, muss für die Verletzung seiner Streupflicht unter Umständen teuer bezahlen.

Hauseigentümer beziehungsweise Mieter sind verpflichtet, den Gehweg begehbar zu halten. Das bedeutet, sie müssen dafür sorgen, dass die Gehwege trotz Eis und Schnee keine Rutschgefahr darstellen. Anderenfalls haften sie für Schäden, die durch rutschige Gehwege entstanden sind, in unbegrenzter Höhe. Die Haftung gilt dabei selbst während ihrer Abwesenheit.

Eigentümer in der Verantwortung

Zunächst steht der Hausbesitzer in der Verantwortung. Ein Vertrag kann diese jedoch auf den Mieter oder den Hausverwalter übertragen, die dann für eventuelle Unfälle haften müssen. Allerdings ist der Hauseigentümer dennoch verpflichtet, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob diese ihren Aufgaben auch ordnungsgemäß nachkommen.

Wenn ein Fußgänger auf vereistem Boden stürzt und sich dabei beispielsweise einen Arm bricht, wird die Krankenversicherung des Geschädigten die Behandlungskosten für den Beinbruch zurückfordern. Und zwar von demjenigen, der seiner Streupflicht nicht nachgekommen ist. Noch teurer wird es, wenn darüber hinaus Schmerzensgeld-Forderungen vom Verunfallten gestellt werden.

Die richtige Absicherung

In solchen Situationen ist für Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie oder für Mieter eine private Haftpflichtversicherung bares Geld wert. Denn diese übernimmt die berechtigten Schadenersatz-Forderungen des Verletzten und wehrt ungerechtfertigte Ansprüche ab.

Besitzer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern schützt eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung.

Übrigens: Zwar helfen die oben genannten Versicherungen, wenn gestürzte Passanten Schadenersatz geltend machen, diese entbinden jedoch einen nicht von der Pflicht zum Streuen.

Geld-zurück-Garantie

Falls Ihr Vermieter bestätigt, dass er die Mietbürgschaft des Deutscher Mietkautionsbund e.V. nicht akzeptiert - egal aus welchem Grund - bekommen Sie Ihr Geld zurück.