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Teilkündigung

Der Vermieter kann eine Teilkündigung aussprechen, wenn er beispielsweise Nebenräume des Hauses, das Dachgeschoss oder den Keller zu beispielsweise neuen Wohnungen umbauen möchte. Dies Nebenräume sind meistens zugehörig zu bestehenden Wohnungen mitvermietet und für den Mieter frei nutzbar. Eine Teilkündigung erfolgt dann lediglich bezüglich dieser Nebenräume, lässt jedoch das eigentliche Mietverhältnis bezüglich des Wohnraumes bestehen. Da sich der Wohnwert verringert, können die Mieter eine verhältnismäßige Mietminderung fordern. Die Mieter können jedoch auch der Teilkündigung widersprechen, wenn sie nachweisen können, dass sie auf einen Nebenraum angewiesen sind, der Vermieter muss dann gegebenenfalls einen Ersatz bieten. Auch bei Teilkündigungen beträgt die Kündigungsfrist drei Monate.

Es besteht also die Möglichkeit für den Mieter, eine adäquente Senkung der bisherigen Miete zu verlangen. Eine Teilkündigung ist dann unzulässig, wenn die Räume zum Wohnen bestimmt sind. Bei Zeitmietverträgen ist das Teilkündigungsrecht gänzlich ausgeschlossen.

Umgekehrt ist es genauso nicht möglich, dass der Mieter die Garage kündigt, sofern ein entsprechender Mietvertrag vorliegt.