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Privatinsolvenz

Offiziell Verbraucherinsolvenz ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren für Privatpersonen oder ehemals Selbstständige. Selbstständige dürfen jedoch nur Privatinsolvenz anmelden, wenn sie weniger als zwanzig Gläubiger haben und keine offenen Verbindlichkeiten gegenüber ehemaligen Arbeitnehmern bestehen. Vor einem Privatinsolvenzverfahren wird versucht, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern zu finden. Sollten alle Gläubiger mit den Vergleichszahlungen einverstanden sein, entfällt das Insolvenzverfahren. Ansonsten muss der Schuldner einen Antrag beim Insolvenzgericht stellen. Wird der Antrag genehmigt, beginnt das vereinfachte Insolvenzverfahren. Das pfändbare Vermögen des Schuldners wird auf die Gläubiger aufgeteilt. Wenn kein Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung von Seiten der Gläubiger eingeht, beginnt für den Schuldner die sechsjährige Wohlverhaltensperiode. Ein pfändbarer Betrag des Einkommens wird weiterhin auf die Gläubiger verteilt und der Schuldner darf keine neuen Verbindlichkeiten eingehen. Nach erfolgreich überstandener Wohlverhaltensphase ist der Schuldner zwar schuldenfrei, aber keinesfalls kreditwürdig, da ein diesbezüglicher Schufa-Eintrag bestehen bleibt.

Die Zahl der Insolvenzverfahren hat sich von 1999-2003 verzehnfacht. Gründe dafür sind neben der wachsenden Verschuldung auch die Möglichkeit der Restschuldbefreiung, die es verschuldeten Personen ermöglicht nach der Wohlverhaltensperiode schuldenfrei zu werden. Das Verfahren beginnt, sobald der Antrag durch den Schuldner gestellt wurde.