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Obhutspflicht

Während der Mietdauer unterliegt der Mieter einer Obhutspflicht, diese fordert, dass die Wohnung pfleglich zu behandeln ist und Schäden so weit wie möglich zu vermeiden sind. Dieser Obhutspflicht unterliegen neben der eigentlichen Wohnung auch das Wohnhaus selbst und weitere für den Mieter zugängliche Bereiche, wie beispielsweise Waschküchen. Vom Mieter sind Vorsorgemaßnahmen zum Schutz des Wohnobjekts zu treffen. Hierzu zählen beispielsweise das Schließen von Türen und Fenstern bei Unwettern oder auch der ausreichende Heizungsbetrieb in der Winterzeit. Diese Obhutspflicht bezieht sich auf alle Räume die dem Mieter zugänglich sind, entstandene Schäden sollten dem Vermieter unverzüglich angezeigt werden. Bei längerer Abwesenheit sollte eine andere Person mit beauftragt werden, die Obhutspflicht wahrzunehmen und nachzuschauen ob alles in Ordnung ist. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass der Mieter selbst verpflichtet ist sofortige Maßnahmen zu ergreifen, wie beispielsweise bei Bränden oder Wasserrohrbrüchen um eventuelle Schäden durch schnelles Handeln zu vermeiden. Die Obhutspflicht des Mieters endet erst mit der entgültigen Wohnungs- und Schlüsselübergabe.

Wenn eine Person die Obhutspflicht verletzt, kann diese zivilrechtlich belangt werden. Jeder schuldhafte Verletzung führt zum Schadenersatz gemäß § 280 Abs. 1 BGB. Ist eine fremde Person von dem Mieter beauftragt, auf dessen Wohnung aufzupassen, so haftet er auch  für Schäden, die der Besucher in dessen Zuhause anrichtet.

Beispiele für Obhutsverletzungen sind die Verursachung eines Wohnungsbrandes durch Rauchen, Frostschäden durch unzureichende Beheizung im Winter oder auch Verlust von Wohnungs- und Hausschlüsseln.