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Mietvertrag

Der Mietvertrag ist eine Vereinbarung zwischen den in der Regel zwei Parteien, dem Vermieter und dem Mieter, zur Regelung der Gebrauchsüberlassung einer Mietsache gegen Entgelt.

Inhalt eines Mietvertrages sind in der Regel folgende Bestimmungen:

Mietparteien; Regelung über die Mietsache / das Mietobjekt; Regelung bzgl. der Mietfrist / Mietdauer; Regelung bzgl. der Mietzahlung / Miete / Mietzins; Regelung über Nebenkosten / Betriebskosten; Regelung über die Mietkaution; Regelung über den Zustand der Wohnung; Regelung über Instandhaltung des Mietobjektes seitens des Vermieters; Regelung über Schönheitsreperaturen; Regelung über Nutzungsrechte außerhalb der Mietsache; Regelung über Tierhaltung; Regelung über Untermietverträge; Regelung über die Kündigungsbedingungen.

Gesetzlich gibt es bei einem Mietvertrag über Wohnraum keine Forderung nach Schriftform. Dennoch ist es für beide Parteien ratsam zu Beginn des Mietverhältnisses einen schriftlichen Mietvertrag zu schließen, der von beiden Parteien unterschrieben und an beide Parteien ausgehändigt wird, damit werden die meisten rechtlichen Grundlagen (oben genannte Bestimmungen sollten mindestens geregelt sein) des Mietverhältnisses fixiert und es besteht wenig Raum für Zwistigkeiten.

Durch einen Vertrag ergeben sich für beide Parteien Rechte und Pflichten. Der Vermieter ist verpflichtet dem Mieter die Mietsache im vetragsgemäßen Zustand zu übergeben und für die Dauer der vertraglich vereinbarten Mietzeit zur Verfügung zu stellen. Der Mieter verpflichtet sich im Gegenzug zur Zahlung der vertraglich vereinbarten Miete an den Vermieter gemäß der im Mietvertrag vereinbarten Fristen / Befristungen und Höhe. Außerdem ist der Mieter an die Mietzeit gebunden und im Falle des Auslaufens des Mietvertrages verpflichtet die Mietsache in vertragsmäßigem Zustand an den Vermieter zurück zu übergeben.

Die allgemeinen Vorschriften für das deutsche Mietrecht lassen sich im BGB in §§ 535 bis 548 finden. Aus diesen Paragraphen ergeben sich auch die rechtlichen Verpflichtungen für den Vermieter wie auch den Mieter. Aber auch die Mieterhöhung ist hier geregelt. So ist die Miete für eine Wohnung grundsätzlich in der Höhe zu zahlen, die im Mietervertrag von Seiten des Mieters und Vermieters vereinbart wurde. So darf eine Miete nur im Rahmen der gesetzlichen geregelten Fällen erhöht werden. Die häufigsten und üblichen Mieterhöhungen erfolgen zur Angleichung an die "Vergleichsmiete" (ortsüblicher Mietpreis) sowie im Anschluss an Renovierungs- und Umbaumaßnahmen.