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Mietnomaden

Bei Mietnomaden handelt es sich um Mieter, die ihre Miete nicht bezahlen bzw. von Anfang an nicht die Absicht haben, die regelmäßigen und vollständigen Zahlungen zu begleichen. Auch die Zahlung der fälligen Mietkaution an den Vermieter bleibt in den meisten Fällen aus. Der Vermieter hat jedoch nur ein eingeschränktes Recht, säumige Mieter aus seiner Mietwohnung herauszubekommen. Der Vermieter kann das Mietverhältnis erst kündigen, wenn sich die Mietschulden des Mieters auf insgesamt zwei Monatsmieten belaufen (§ 543 Abs. 2 Nr. 3b BGB) oder der Mieter innerhalb von zwei Monaten mehr als eine volle Monatsmiete im Rückstand (§ 543 Abs. 2 Nr. 3a BGB) ist. Verlässt der Mieter die Wohnung trotz Kündigung nicht, muss der Vermieter beim zuständigen Amtsgericht klagen. Hier verlängert sich die Dauer des Mietausfalls natürlich um weitere Monate bis ein vollstreckbares Räumungsurteil ergeht. In den meisten Fällen verschwindet der Mietnomade jedoch vor der endgültigen Räumung und hinterlässt die Wohnung in einem unbewohnbaren Zustand. Zu den bisher entstandenen Kosten durch den Mietausfall kommen noch Kosten für Sanierung und Renovierung der Mietwohnung. Aktuell (Stand 11/2009) plant die neue Regierung Gesetzesänderungen zur Verbesserung der Möglichkeiten von Vermietern, insbesondere gegen Mietnomaden vorzugehen.