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Mietminderung

Um eine Mietminderung durchsetzen zu können bedarf es eines Mangels am Mietobjekt aufgrund dessen der Mieter nicht mehr in der Lage ist die Immobilie, gemäß der im Vertrag vereinbarten Bedingungen, zu bewohnen. Hat der Mieter den Mangel selbst verschuldet, ist die Mietminderung ausgeschlossen. Sofern dies nicht der Fall ist, ist es irrelevant, ob der Vermieter den Mangel zu selbst zu verschulden hat.

Grundsätzlich sind zwei Arten des Schimmels zu unterscheiden: neben den üblichen Sachmängeln, kann auch ein Rechtsmangel zur Mietminderung, sowie Schadensersatzansprüchen führen, bzw. erlaubt dem Mieter die fristlose Kündigung. Ein solcher Rechtsmangel kann z.B. sein, dass die Immobilie grundsätzlich nicht als Wohnraum hätte vermietet werden dürfen.

Sachmängel beziehgen sich dagegen auf den auf den Zustand des Objektes, dessen Umfeld sowie auf im Objekt befindliche Gegenstände. Dazu gehören unteranderem Schimmel durch unausgegelichenen Feuchtigkeitshaushalt, übermäßige Lermbelästigung durch Nachbarn oder Baustellen sowie Probleme bzw. Ausfall der Heizung.

Voraussetzung ist in jedem Fall, dass der Vermieter über die Mängel informiert worden ist, und ihm damit die Möglichkeit eingeräumt wurde, die Schäden zu beheben. Erst im Falle dessen, dass es nicht zu einer Behebung der angegebenen Mängel gekommen ist, kann der Mieter eine Miteminderung verlangen, bzw. die fristlose Kündigung einreichen. Generell muss die Miteminderung nicht beantragt werden. So hat der Mieter das Recht im Falle von Mängeln weniger Miete zu zahlen. Damit liegt er Mieter allerdings in der Beweislast und muss belegen können, dass Wohnungsmängel vorliegen.