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Maklerprovision

Die Obergrenze für eine Provision, die ein Immobilienmakler verlangen darf, liegt bei zwei Monatskaltmieten, also ohne Nebenkostenvorauszahlungen, jedoch zuzüglich der Mehrwertsteuer. Zwischen dem Wohnungssuchenden und Makler wird ein mündlicher oder schriftlicher Vertrag geschlossen, der die Maklertätigkeit und die Höhe der Provision festlegt. Die Zahlung der Maklerprovision erfolgt nur als eine Art Erfolgshonorar, wenn es tatsächlich zum Abschluss eines Mietvertrages kommt.

Um Wucher auszuschließen, gibt es eine gesetzliche Regelung (Wohnraumvermittlungsgesetz §3) die die Höhe der Maklerprovision beschränkt. So sollen einerseits Wohnungssuchende in einer finanziellen Notlage vor übermäßig hohen Provisionsforderungen, zu denen zusätzlich die Zahlung einer Kaution hinzukommt, geschützt werden. Andererseits dient dieses Gesetz auch als Schutz vor unlauterem Wettbewerb, wonach keine Möglichkeit besteht, bei zwei oder mehreren Wohnungsbewerbern, demjenigen die Wohnung zu überlassen der bereit ist die höchste Maklerprovision zu zahlen anstelle des geeignetsten Mietkandidaten.

Bei Verkäufen von privaten Immobilien beträgt die Maklerpovision in der Regel zwischen 3 und 6 % des Kaufpreises, bei gewerblichen Immobilien obliegt es den Absprachen zwischen Makler und Auftraggeber jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Seit einiger Zeit existiert die sogenannte Makler-Flatrate, welche ermöglicht, dass anstelle der üblichen Provision ein festgelgter Betrag gezahlt wird. Dieser Betrag wird auch dann fällig, wenn die Immobilie nicht verkauft wird.