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Insolvenzverwalter

Der Insolvenzverwalter kümmert sich um die Abwicklung eines Insolvenzverfahrens. Er wird zu Beginn vom Gericht ernannt. Eine fachspezifische Ausbildung existiert bisweilen nicht, der Insolvenzverwalter muss jedoch eine von Schuldner und Gläubigern unabhängige Person sein. Meistens üben Rechtsanwälte die Tätigkeit als Insolvenzverwalter aus.

Die Gläubiger haben die Möglichkeit den Insolvenzverwalter abzulehnen, damit wird in der Gläubigerversammlung ein neuer Insolvenzverwalter gewählt.

Hat der Insolvenzwerwalter seine Tätigkeit aufgenommen, übernimmt er das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen, und besitzt damit die alleinige Verfügungs- sowie Verwaltungsmacht über das Insolvenzvermögen.

Die entscheidenden Aufageben des Insolvenzverwalters im Insolvenzverfahren liegen zum einen darin, die Vermögensgegenstände, an denen ein Gläubiger persönliche oder dingliche Rechte geltend machen kann aus der Insolvenzmasse auszusondern, sowie anschließend die Insolvenzmasse weitgehend gleichmäßig auf die Gläubiger zu verteilen.

Verstößt der Insolvenzverwalter gegen die Pflichten des Insolvenzrechts, so ist er allen Beteiligten (Insolvenzgläubigern, Gemeinschuldner, Aus- und Absonderungsberechtigten, Massegläubigern) zum Schadensersatz verpflichtet (§ 60 Abs. 1 InsO) und haftet dabei mit seinem Privatvermögen sowie der Insolvenzmasse.