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Fristlose Kündigung durch den Mieter

Eine fristlose oder auch außerordentliche Kündigung durch den Mieter muss, um rechtlich anerkannt werden zu können, gewisse gesetzliche Kriterien erfüllen:

Die Kündigung kann fristlos erfolgen, wenn nachgewiesen ist, dass der Vermieter den Hausfrieden in erheblichem Maße stört oder wenn für den Mieter eine erhebliche Gesundheitsgefährdung, wie beispielsweise durch Schimmelpilze besteht. Allerdings ist der Mieter verpflichtet dem Vermieter eine angemessene Frist zur Beseitigung der Schäden und Mängel zu gewähren. Erst nach Ablauf dieser Frist, wenn Beseitigung durch den Vermieter erfolgt ist, kann die fristlose Kündigung ausgesprochen werden. Bei Mieterhöhungen besteht unter bestimmten Voraussetzungen für den Mieter die Möglichkeit des Sonderkündigungsrechts.

Die fristlose oder auch außerordentliche Kündigung ist in den §§ 314, 543, 626 BGB geregelt. Sie kann nicht durch einen Vertrag oder eine Vereinbarung ausgeschlossen werden.