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Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Ziel des Insolvenzverfahrens ist eine möglichst ebenmäßige Befriedigung aller Gläubiger, durch die Verwertung des Vermögens des Schuldners bzw. des Erlöses. (Basiert ein Insolvenzverfahren auf Schulden aus einer Straftat, kommt es generell zu einer Beendigung des Verfahrens.)

Zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist zum einen das Vorliegen mindestens eines Insolvenztatbestandes entscheidend (Siehe dazu Insolvenztatbestände) und zum anderen der Antrag auf Eröffnung.z

Zum Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist grundsätzlich sowohl Schuldner als auch Gläubiger berechtigt. Zulässig ist der Antrag eines Gläubigers nur dann, wenn er ein besonderes Rechsschutzinteresse an der Duchrführung des Insolvenzverfahrens hat und damit den Insolvenzgrund galubhaft darlegen kann. (Bei drohender Zahlungsunfähigkeit ist lediglich der Schuldner zu einem Antrag berechtigt.)

Es kommt zur Eröffnung des Verfahrens wenn das Gericht neben der Ernennung eines Insolvenzverwalters die Gläubiger auffordert ihre Insolvenzforderungen sowie Sicherungsrechte dem Insolvenzverwalter zu melden. Anschließend wird das gesamte Vermögen des Schuldners erfasst, das ihm zum Zeitpunkt des Antrags besitzt bzw. welches er während des Verfahrens erarbeitet. Ist das Verfahren eröffnet, gehen sämtliche Verwaltungs- bzw. Verfügungsrechte auf den Insolvenzverwalter über.

Der Insolvenzverwalter wird von dem Insolvenzgericht beschlossen gemäß § 27 Abs. 1 Satz 1 InsO (Insolvenzordnung). Im Eröffnungsbeschluss finden sich neben dem Firmennamen oder dem Namen des Schuldners, bspw. der Wohnsitz, der Name und die Adresse des Insolvenzverwalters sowie der Tag und die Zeit der Eröffnung.