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Energieausweis

Ein Energieausweis bzw. Energiepass, der seit 2008 erstmals Anwendung findet, dient der energetischen Effizienzberechnung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Damit erhält jeder Miet- bzw. Kaufinteressent das Recht, einen Einblick in den Energieausweis zu erhalten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gebäude deren Gesamtfläche 50 m² unterschreiten, sowie denkmalgeschützte Gebäude. Mieter aus laufenden Mietverhältnissen haben keinen Anspruch auf Vorlage eines Energieausweises.

Inhalt des Energieausweises sind einleitend allgemeine Angaben zur Immobilie, einschließlich Adresse des Objektes, Baujahr etc., desweiteren werden Hinweise zur Benutzung des Ausweises und zur energetischen Verfassung bzw. zur Verbesserung der Energieeffizienz einer Immobile gegeben.

Grundsätzlich zu unterscheiden ist die Ausstellung eines Energeiausweises auf Basis des errechneten Energiebedarfs und des gemessenen Energieverbrauchs.

Für den bedarfsorientierten Ausweis wird der individuelle Energiebedarf der gesamten Immobilie ermittelt, in Abhängigkeit von der Größe des Objektes, der verwendeten Baumaterialien sowie der Art der Energie Anlage; allerdings unabhängig von den individuellen energetischen Verbrauchsgewohnheiten der einzelnen Miet- bzw. Wohnparteien, um damit einen objektiven Vergelich zwischen verschiedenen Gebäuden herstellen zu können. Dies soll außerdem den Zweck erfüllen, auf Basis der Energiewerte, dem entsprechenden Wohngebäude eine Energieberatung bzgl. einer eventuellen Sanierung des Gebäudes zukommen zu lassen.

Für den verbrauchsorientierten Ausweis, dessen Daten von denen eines bedarfsorientierten Energeiausweises stark abweichen können, wird der tatsächliche Energieverbrauch der letzten drei Jahre ermittelt, in Abhängigkeit von spezifischem Verbraucherverhalten und den Witterungsgegebenheiten. Bei Nichtwohngebäuden besteht die Freiheit zwischen bedarfsorientiertem und verbrauchsorientiertem Energieausweis zu wählen.

In dem § 21 der EnEv 2009 ist geregelt, wer berechtigt ist, Energiausweise für bestehende Gebäude auszustellen. Zu der Austellung von Energieausweisen für bestehende Gebäude sind beispielsweise berechtigt: Hochschulabsolventen in den Bereichen Architektur, Hochbau, Bauingeneurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpnukt in einem der genannten Gebiete. Zudem Hochschulabsolventen der Innenarchitektur oder auch staatlich geprüfte Techniker in den Bereichen Hochbau, Bauingenieurwesen oder Gebäudetechnik, die aber einige Voraussetzungen erfüllen müssen.