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Bürgschaftsrecht

Das Bürgschaftsrecht regelt alle im Zusammenhang mit einer Bürgschaft stehenden Fragen. So ist bespielsweise im Bürgschaftsrecht festgelegt, dass das Verhältnis der Bürgen, also der Vertragspartner zueinander keinerlei Einfluß auf die Bürgschaft hat. Wenn also beispielsweise ein Mann für seine Ehefrau bürgt, jedoch der Fall einer Scheidung eintritt, ist er als Bürge nicht automatisch von seiner Haftbarkeit befreit und der Bürgschaftsvertrag weiterhin gültig. Weiterhin regelt das Bürgschaftsrecht die Übernahme von Bürgschaften durch Erben im Fall des Todes des Bürgen und alle mit einer eventuellen Kündigung und zugehörigen Fristen im Zusammenhang stehenden Sachverhalte. Ebenfalls werden die Möglichkeiten und Verpflichtungen definiert, die ein Bürge eingeht, sobald er eine Bürgschaft übernimmt. In der Regel bedeutet dies, dass der Gläubiger auf das gesamte Vermögen des Bürgen zugreifen kann und dieses beanspruchen kann. Daher sollte bei einer Bürgschaftsübernahme nicht das verwandtschaftliche Verhältnis oder Sympathien im Vordergrund stehen, sondern vor allem die persönliche wirtschaftliche und finzielle Lage des Bürgen. Dem Bürgen sollte es möglich sein, auch bei einer Inanspruchnahme der Bürgschaft weiterhin uneingeschränkt agieren kann.