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Abtretung

Nach deutschem Recht wird eine Abtretung oder Zession als die Übertragung einer Forderung von einem übertragenden Gläubiger (der sog. Zedent) auf einen neuen Gläubiger (der sog. Zessionar) definiert. Wie auch bei körperlichen Sachen wird durch die Zession die Forderung, also ein bestehender Vermögenswert übertragen. Der Zedent, also der Überträger tritt dadurch sämtliche Rechte und Ansprüche welche die Forderung beinhalten an den Zessionar ab. Die Abtretung erfolgt durch einen Vertrag zwischen altem und neuem Gläubiger.

Es gilt zwischen einer stillen und einer offenen Zession zu unterscheiden: Bei der stillen, oder auch verdeckten Zession überträgt der Zedent seine Forderungen an einen neuen Gläubiger ab, ohne jedoch den Schuldner darüber zu informieren. Der Zedent ist in diesem Fall weiterhin berechtigt Forderungen an den Schuldner zu stellen.

Bei der offenen Zession hingegen wird der Schuldner über die Forderungsübertragung an einen neuen Gläubiger informiert und muss seine Leistungen ebenfalls an diesen zahlen.

Die Zession erfolgt durch einen Vertrag zwischen dem Zedent und dem Zessionar. Zweck der Abtretung ist, dass Forderungen übertragen werden können. Im deutschen Zivilrecht ist die Zession in §398 des BGB geregelt.